Jüdisches Leben zwischen Lauter und Rhein

Busexkursion am Sonntag,
27. Oktober 2019
Abfahrt: 8.00 Uhr Bushaltestelle Rathaus Offenbach,
Berliner Straße 100
Rückkehr: ca. 18.30 Uhr

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Offenbach

Fachliche und organisatorische Reiseleitung:
Michael Lenarz, stellvertretender Direktor
des Jüdischen Museums Frankfurt am Main

Nur wenige historische Landschaften Deutschlands haben eine ähnlich reiche jüdische Geschichte und Tradition aufzuweisen wie die Pfalz. Im Laufe der Jahrhunderte lebten fast in jedem Dorf und jeder Stadt der Pfalz jüdische Familien. In der Mitte des 19. Jahrhunderts erreichte der jüdische Bevölkerungsanteil in der Pfalz seinen Höhepunkt. Mit fast 16 000 Personen waren zu dieser Zeit fast drei Prozent der Pfälzer jüdischen Glaubens. Von den rund 70 Synagogen überstanden 20 die Reichspogromnacht und den Krieg. Nur sieben von ihnen sind weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten.

In Kaiserslautern wurde auf dem Platz, an dem bis zur Zerstörung 1938 die 1886 errichtete Synagoge stand, ein eindrucksvolles Denkmal errichtet. Das Frank-Loeb'sche Haus in Landau war um 1870 im Besitz von Anne Franks Urgroßvater Zacharias Frank. Es dient heute als Museum und Gedenkstätte zur Geschichte der Juden in Landau und der Pfalz. In Deidesheim an der Weinstraße blieb die Synagoge von 1853/54 erhalten; sie wurde erst kürzlich renoviert und wird für Kulturveranstaltungen genutzt.

Während einer Pause besteht die Möglichkeit zum Mittagessen.

Anmeldung über die Volkshochschule Offenbach

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© Max Dienemann / Salomon Formstecher Gesellschaft e. V.